Teamentwicklung

Die Dinge, die wir wirklich wissen, sind nicht die Dinge, die wir gehört oder gelesen haben, vielmehr sind es die Dinge die wir erlebt, erfahren und empfunden haben. (Calvin M. Woodwards)

Die Grenzen eines Change Management Prozesses liegen dort, wo das Bewusstsein und der Wille der Betroffenen zur Veränderung aufhört. Die Zusammenarbeit in und zwischen Teams ist ein wichtiger Erfolgsfaktor in Veränderungsprozessen.




Damit Menschen gut und effektiv im Team zusammenarbeiten, sollten sie ihre Zusammenarbeit regelmäßig überprüfen und weiterentwickeln. Wir unterstützen Führungskräfte und ihre Teams in den Themen Kommunikation und Kooperation. Ebenso sind die Steigerung der Problemlösekompetenz und Konfliktfähigkeit wichtige Parameter in der Entwicklung von Teams.

Immer mehr sind erfolgreiche Teams heterogene Teams, in denen sich verschiedene Fähigkeiten und Fertigkeiten wiederfinden. Um diese spezifischen Fähigkeiten gezielt nutzbar zu machen, benötigt ein Team Transparenz bzgl. der jeweiligen individuellen Stärken und Schwächen ohne abwertende Tendenzen.

Beachten Teamleiter und Teams einige wichtige Regeln, kann das Potenzial eines Teams optimal entfaltet werden. Dafür brauchen Sie oft keine neuen Ressourcen, sondern können vorhandene – bislang ungenutzte - nutzen.

Moderne Teamentwicklungsmaßnahmen zielen auf den realen Arbeitsalltag ab. Der Transfer aus der Teamentwicklung in den Alltag ist ein Schwerpunkt unserer Teamentwicklungen.

Hierzu bieten wir Ihnen eine Reihe, in der Praxis erprobte, Teamentwicklungstools an. Diese werden innerhalb von Change Prozessen verankert und in Bezug gesetzt, so dass die Maßnahme nicht „im luftleeren Raum“ schwebt, sondern den konkreten Bezug zu Ihrem spezifischen Arbeitsalltag hat.

Teamentwicklungen sind nicht nur Maßnahmen, in denen ein Team sich mit sich selbst beschäftigt (z.B. in Outdoor-Maßnahme) sondern oft Maßnahmen, in denen inhaltlich und operativ an aktuellen Themen gearbeitet wird.

5 Hauptformen von Teamentwicklung (West, 1994)

1. 

„Team Start ups” – Team Kick off

  • Intervention für Teams bei Beginn der Zusammenarbeit
  • Präventive Investition, um die Effektivität des Teams zu steigern
  • Grundlagen, Rahmenbedingungen und Spielregeln werden erarbeitet

2. 

„Regular Formal Reviews“ – Regelmäßige Follow up Maßnahme

  • Betrachtung des Teamgeschehens auf der Metaebene
  • Regelmäßige Intervention nach Erreichen eines Meilensteins
  • Teamkommunikation, Teamerfolge und Schwierigkeiten können mögliche Inhalte sein

3. 

„Adressing Known Task-Related Problems” – Aufgaben bezogene Intervention

  • Anlass gesteuerte Intervention
  • Ein akutes, konkretes Themenfeld wird intensiv bearbeitet
  • Interne Teamprozesse müssen nicht zwingend Gegenstand des Workshops sein, fachliche Themen, wie KVP, TQM etc. können im Vordergrund stehen

4. 

„Identifying What The Problems Are“ –  Störungen im Teamprozess

  • Intervention richtet sich auf die Diagnose aufgabenbezogener Probleme
  • Interne Teamthemen stehen im Fokus, da das Team ineffektiv arbeitet
  • Identifikation des Problems und seiner Ursachen; es werden angemessene Strategien durch das Team erarbeitet, z.B. Aufgabenverteilung, Teamstrukturen etc.

5. 

„Social Process Interventions“ – Konflikt-Workshop

  • Schaffung eines positiven sozialen Klimas
  • Themen der Zusammenarbeit stehen im Vordergrund
  • Die interpersonalen Beziehungen werden betrachtet, Konfliktbewältigung steht im Fokus

Der Kernpunkt in Teamentwicklungsmaßnahmen sind Reflexionsphasen. Dies sind Phasen, in denen der aktuelle Prozess bewusst und somit veränderbar gemacht wird. Hierdurch wird der Raum geschaffen, Erkenntnisse für den Alltag abzuleiten und den Transfer in die betriebliche Welt zu schaffen.