Großgruppenveranstaltungen in der Praxis

„Lebendig lernen in großen Gruppen“ ist unser Credo. Seit mehr als 12 Jahren konzipieren und moderieren wir unter dem Label congress in motion ® Großgruppenveranstaltungen für 30 bis 1.500 Personen.

Um Ihnen einen ersten Einblick in die vielfältigen Anwendungsfelder von congress in motion ® zu ermöglichen, haben wir einige Kurzbeschreibungen und Projektberichte zusammengestellt. Gleichzeitig möchten wir Ihnen damit Anregungen für Ihre eigenen Vorhaben und Einsatzzwecke geben.

 

Kongresse, Konferenzen, Fachtagungen

Potsdamer Dialog – AOK-Kongress - Bildungszentrum Oberursel

Potsdamer Dialog

Congress in motion ® schafft seit mehreren Jahren den kommunikativen Rahmen für den Potsdamer Dialog. Im März 2012 trafen sich Gesundheitsmanager erneut auf Einladung der Unfallkasse des Bundes.

Über 300 Betriebsärzte, Fachkräfte für Arbeitssicherheit, Führungskräfte und Personalverantwortliche, Gesundheitsmanager, Mitarbeiter der Unfallkasse und Personalräte schätzen den jährlichen Austausch, diesmal unter dem Motto  „Bund vernetzt! Potsdamer Dialog 2012“.

Diese Leuchtturmveranstaltung ist in den vergangenen Jahren so erfolgreich angenommen worden, dass die Anzahl der Interessenten die vorhandenen Teilnehmerplätze deutlich übersteigt.

Eine Ursache sind die hochkarätigen Referenten, die für Plenarvorträge, Diskussionen und Workshops gewonnen werden konnten. Prof. Dr. Andreas Hillert, Chefarzt für Psychosomatik, rüttelte mit provozierenden Thesen auf: „Wir haben Burnout, weil wir uns das als Gesellschaft leisten können.“ Prof. Dr. Jürgen Zulley vermittelte unter dem Titel „ Die Macht der Nacht: Schlaf und Leistung“ in

unterhaltsamer Weise eine Fülle von Forschungsergebnissen zum Schlaf. Dr. Beatrix Behrens von der Bundesagentur für Arbeit sieht die öffentlichen Arbeitsgeber im „Kampf um Bewerber“ als unterlegen, wenn nicht ganzheitliche Ansätze zur Mitarbeiterbindung und –entwicklung genutzt werden. In weiteren 28 Workshops tauschten sich Teilnehmer und Referenten zu Unfallverhütung und Gesundheitsschutzes am Arbeitsplatz aus und informierten sich über die Präventionsangebote der Unfallkasse des Bundes.

 

Eine weitere Ursache für den Kongresserfolg ist der interaktive Rahmen, den die P.f.O. Moderatoren schaffen. Der Start mit einem Speed-Dating sorgte für unmittelbaren Kontakt und ersten informativen Austausch. Vorträge wurden in anschließenden Murmelgruppen „verdaut“. Im Marktplatz fügten die Teilnehmer die Workshopergebnisse zusammen. Eine Plenarabstimmung offenbarte die Haltung der Teilnehmer und löste engagierte Pro-Contra-Argumentation aus. Ein besonderes Highlight war die Begleitung durch den Veranstaltungspoeten Lars Ruppel. Er würzte mit charmantem Esprit den Dialog der Vernetzung mit poetischer Kompetenz – am Ende verständigten sich fast alle in Reimen - na ja, nicht ganz. Sogar Bernd Niggemeyer, der Gastgeber der Unfallkasse des Bundes, schloss die dreitägige Veranstaltung in Versen. Als Abschiedsgeschenk übergab er Postkarten mit Poesie, die auf dem Kongress entstand und die behandelten Themen ausschnitthaft reflektiert.

  

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AOK-Kongress: Demografischer Wandel und Verantwortung für eine gesunde Zukunft

Fünf Großgruppenexperten unseres congress in motion ® -Teams sorgten dafür, dass der „1. Kongress Gesundheit, Umwelt, Wissenschaft vernetzen“ ein voller Erfolg wurde. Nach einem lebendigen Einstieg mit Kennlernaktionen rund ums Thema „Vernetzung“  stimmten Prof. Dr. Rolf Rosenbrock („Ziel: Mehr gesunde Jahre in einem längeren Leben“) und Frau Dr. Christiane Markard („Umweltschutz ist Gesundheitsschutz“) mit ihren Plenarvorträgen auf das Konzept der Lebenswelten ein:
 

  • Familie, Kita, Schule – gesund aufwachsen?

  • Freizeit, Erholung – gesunde Umwelt aktiv nutzen?

  • Betrieb – gesunde Mitarbeiter in umweltgerechten Unternehmen?

  • Kommune – gesunde und umweltgerechte Städte und Kommunen

Diese vier Bereiche boten regen Austausch zwischen Umweltexperten, Gesundheitsspezialisten, Fachleuten aller Lebenswelten und Vertretern aus Wissenschaft und Forschung. Das lebendige Konzept mit Open-Space-Anteilen förderte offene, angeregte Diskussionen und den Wunsch nach Fortsetzung und Vertiefung.


Bildungszentrum Oberursel feiert Geburtstag

Rund 100 Gäste waren gekommen, um den Festakt zum 25-jährigen Bestehen der Weiterbildungsstätte für Mitarbeiter und Führungskräfte der Bundesagentur für Arbeit gemeinsam zu begehen: Ehemalige Azubis, Mitarbeiter des Bildungszentrums sowie Führungskräfte der Arbeitsagenturen und VIP´s (darunter der Bürgermeister der Stadt Oberursel) konnten die Moderatoren des P.f.O.-Teams begrüßen. Mit einem interaktiven Einstieg mit viel Bewegung und der Möglichkeit zum „Netzwerken" sorgte das P.f.O.-Team für einen ungewöhnlichen und gelungenen Start in die Jubiläumsveranstaltung.

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Begleitung von Change-Prozessen

Berliner Flughäfen

Berliner Flughäfen



Die Berliner Flughäfen stehen vor einer riesigen Veränderung: Mitte 2012 wird der neu gebaute Flughafen Berlin Brandenburg International eröffnet, die bisherigen Flughäfen werden geschlossen. Dies erfordert u.a. eine Neuformulierung der Unternehmensstrategie. Die besondere Herausforderung: die Strategie ist mit den drei Eigentümern (die Stadt Berlin, das Land Brandenburg und die Bundesrepublik Deutschland) abzustimmen. Zudem wird ein solches Projekt mit besonderem Interesse von Medien und Öffentlichkeit begleitet. Die P.f.O. Beratungsgesellschaft begleitet diesen Strategieprozess. Mit dem bewährten Großgruppenkonzept congress in motion ® finden im Abstand von 6 bis 12 Monaten Strategieworkshops mit der ersten Führungsebene statt. Die dort erarbeiteten Themen werden im Rahmen von Großveranstaltungen mit der zweiten Führungsebene diskutiert und somit in die Breite getragen. Dieser Turnus wiederholt sich regelmäßig. Auf diese Weise wird eine offene Kommunikationskultur gefördert, Abläufe synchronisiert und das Vorgehen deutlich beschleunigt.

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Vision - Strategie – Leitbild

ZDF - Boehringer Ingelheim

ZDF



200 seiner Führungskräfte hatte der Intendant Markus Schächter für einen Tag nach Fulda eingeladen, um in einer interaktiven Großgruppenveranstaltung gemeinsam den Grundstein für einen Prozess zu legen, an dessen Ende Leitlinien für die Arbeit im ZDF stehen.

Ungewöhnliche Impulsreferate zu acht Dimensionen der Unternehmenskultur lieferten Anregungen zum Nachdenken und Diskutieren. Ein Bundeswehroberst erklärte, wie „Führung“ in einer modernen Armee funktioniert. Ein Künstler regt Erkenntnisse zum Thema „Kreativität“ an und Luan Krasniqi - Boxprofi und Europameister – erläuterte, wie selbst eine Niederlage Grundstein für den nächsten Sieg sein kann. boeAm Ende stand fest: zehn Dimensionen soll die Unternehmenskultur des ZDF haben, ergänzt um die Leitbegriffe „Vertrauen“ und „Verantwortung“. Die wichtigsten Aspekte und Formulierungsvorschläge wurden in Notebooks festgehalten, mit viel Lebendigkeit präsentiert und dienten als Ausgangspunkt für den weiteren Prozess.

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Boehringer Ingelheim

Boehringer Ingelheim führte bereits Mitte der 1990er Jahre Führungsleitlinien (leadership principles) im gesamten Konzern ein. Diese Principles wurden im Rahmen von mehreren Großgruppenveranstaltungen mit je rund 80 Teilnehmern neu belebt. Ein „Stationslauf“ bot erlebnisreichen Input zu jedem der sieben Principles.

Interpretationen mit allen Sinnen leisteten die Führungskräfte als Handwerker, Denker und Verkäufer. Sie bauten thematische Skulpturen, entwarfen griffige Thesenpapiere und präsentierten knallige Werbespots, um für ihr Leadership Principle Marketing zu machen.

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Mit „Lead & Learn“ stellt das Unternehmen die Weiterentwicklung seines Leitbildes vor. Im Fokus stehen nunmehr vier zentrale Fragen (z.B.: „Ergreifen wir die Initiative?“). In mehreren interaktiven Großgruppen wurde das Konzept den Führungskräften und Mitarbeitern nahe gebracht. Führungskräfte engagierten sich z.B. durch die Moderation von Kleingruppen aktiv in diesem Prozess („leading“), während die Inhalte der Kleingruppen bei den Mitarbeitern einen Lernprozess auslösten („learning“). Abgerundet wurde die Veranstaltung durch Inputs eines Schauspielers, der „Lead & Learn“ sowohl unter historischen Gesichtspunkten als auch zukunftsorientiert darbrachte. Ein japanischer Abend mit entsprechenden Ritualen, Speisen und Getränken verlieh den Veranstaltungen einen angemessenen Abschluss mit Blick auf Internationalität.

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Zusammenarbeit und Schnittstellen

abba-Transferveranstaltung


abba-Transferveranstaltung

„abba" steht für "Arbeitsbelastungen und Bedrohungen in Arbeitsgemeinschaften nach Hartz IV".  Fünf Unfallversicherungsträger der öffentlichen Hand analysierten die besonderen Anforderungen und Gefährdungen von Beschäftigten im Kundenverkehr. Daraus leiteten sie spezifische Hilfestellungen ab. 

Die abba-Transferveranstaltung richtete sich an die Leitungen der Jobcenter in ganz Deutschland. Ca. 100 Vertreter aus der gesamten Republik nutzten die Gelegenheit die Ergebnisse des Projekts kennenzulernen und von den Erfahrungen der Projektbeteiligten zu profitieren.

Durch die interaktive Gestaltung nach der congress in motion ® – Dramaturgie entstand ein lebendiger Austausch. Die Teilnehmenden arbeiteten an der Frage, welche der vorgestellten Maßnahmen in den eigenen Einrichtungen umgesetzt werden könnten. Eine gute Grundlage, auf der mit den Kolleginnen und Kollegen der anderen Jobcenter das Gespräch gesucht wurde, um sich auch auf regionaler Ebene zu vernetzen.

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Schulung und Informationsvermittlung

Basler Versicherungen - Volkswagen

Management Summerschool der Basler Versicherungen



Seit 2002 treffen sich ca. 100 Obere Führungskräfte, Führungskräfte und Projektleiter der Basler Versicherungen jährlich für eine Woche unter einem bestimmten Motto und arbeiten zusammen. Das Design dieser Veranstaltung ist sehr vielfältig: vom klassischen Vortrag der CEOs über Workshops, Angebote zur Work-Life-Balance, Teilnehmer-Aktivierung durch ein Performance-Projekt eines Künstlers, szenische Interventionen etc. Zur Summerschool eingeladen zu werden, wird mittlerweile von den Führungskräften des etwa 3000 Mitarbeiter starken Unternehmens als Auszeichnung angesehen. Arbeitsergebnisse dieser Veranstaltung setzen starke Impulse, die in das Unternehmen hinein wirken.


Info-Veranstaltungen zum Produktentstehungsprozess bei Volkswagen



Seit Sommer 2002 gestaltet die P.f.O. Unternehmensberatung mit VW dreimal jährlich Informationsveranstaltungen zum Produktentstehungsprozess als Großgruppen-Weiterbildungsangebot mit jeweils 100 Teilnehmern. Die Aufgabenstellung lautet: weg vom passiven Lernen, hin zum aktiven Begreifen. Zum Einsatz kommen: Informationsvermittlung als Marktgeschehen mit vorgeschalteter Marktschreieraktion, Unternehmenstheater mit PEPPI als Symbolfigur für den Prozess, PEP-Test zur Verdeutlichung der systematischen Zusammenhänge im Produktentstehungsprozess, Vortrag mit „lebendigen Folien“ und spielerische Teilnehmeraktionen.

 
 

Training zu Großgruppen

Bei der Unfallkasse Rheinland-Pfalz führten wir ein Training zu Einsatz, Planung und Ablauf von Großgruppenveranstaltungen durch