Hybrid Workshops – Besondere Umstände benötigen ungewöhnliche Lösungen

Wieder vor Ort und persönlich mit Menschen face to face arbeiten – mit Hygienekonzept und Abstandsregel möglich! Doch was, wenn einige Mitarbeiter/-innen nur remote dazukommen können? Ein Hybrid Workshop ist die Lösung!

 

Wie sieht ein solches Format aus? Da sind also die Teilnehmenden vor Ort, ausgestattet mit Flipchart und Stift und die Teilnehmenden, die virtuell in Zoom, Teams, Vitero und Co. zusammen mit machen. Und natürlich der Moderator oder Host. Tipp: Immer einen Co-Host integrieren, damit der Ablauf reibungslos funktionieren kann.  

 

Wie kann das also funktionieren? Durch Kommunikation und Zusammenarbeit! Die größte Herausforderung ist es, die online Teilnehmenden so zu integrieren, das gemeinsam an Themen gearbeitet werden kann. Tipp: Hybride Kleingruppen bilden, mit virtuell Teilnehmenden und denjenigen vor Ort. 

Was sind unsere konkreten Learnings?

Von Vorteil ist, man ist nur eine kleine Gruppe vor Ort. Alle anderen müssen nicht reisen und können punktuell zugeschaltet werden. Dieses punktuelle Zuschalten bedarf allerdings eines sehr differenzierten Workshopablaufs. So kann man z.B. zu spezifischen Fragestellungen bestimmte Stakeholder zuschalten, um eine andere Perspektive oder Fakten einfließen zu lassen. Oder aber die Führungsebene – auch bei 50 Führungskräften und mehr – kommt für einen halben Tag dazu, um an bestimmten Fragestellungen zu arbeiten. Auch Formate wie Open Space, World Cáfe und ähnliche Großgruppenmethoden sind hybrid sehr gut möglich. Alles in allem herrscht eine sehr große Disziplin. Bei der Maßnahmenplanung sind sehr schnell Verantwortliche gefunden. Die Bereitschaft mitzuarbeiten ist groß und alle sind sehr konzentriert.

Nachteil ist, dass so gut man es auch versucht, die Interaktivität leidet. Es wird leider weniger gelacht ☹ Der Moderator kann die Stimmung der Teilnehmenden nicht so gut fassen und mit ihr arbeiten, wie in Präsenzform. Es gelingt z.B. auch schwerer so etwas wie “Aufbruchsstimmung” zu erzeugen.

Nach allem Für und Wider sind alle Beteiligten trotzdem froh, dass es aktuell diese Möglichkeit des Zusammenkommens gibt.

Kundenstimmen

 

 

Aufgrund der Corona Einschränkungen die keine größeren Gruppen zuließen, wir aber unbedingt möglichst viele Mitarbeiter wie auch die vergangenen Jahre zusammenbringen wollten, war dies eine spannenden Alternative.

 

Erst mal etwas komplett „Neues“ zu versuchen und dann die Fragen: Wird die Verbindung halten? Werden sich alle einwählen können? Wie wird das Vertraute (Arbeiten in Gruppen mit Metaplantafeln, Flipcharts und Kärtchen) virtuell funktionieren?

 

Neu, ungewohnt aber durch die Unterstützung/Moderation sehr zielgerichtet und ergebnisorientiert. Sehr großer Vorteil, die Verbindung war stabil, auf jedem Laptop einfach zu bedienen und alle erzielten Ergebnisse waren sofort digital verfügbar (kein Kärtchen kleben, umhängen und abfotografieren fürs Protokoll).


Ich bin absolut begeistert, wir haben gemeinsam unser gestecktes Ziel voll erreicht. Es gab nur Lob von allen Beteiligten.

 

Probiert es aus! Diese “Hybridversion” bringt die gleichen Ergebnisse wie die früheren Präsenzworkshops mit einer größeren Teilnehmeranzahl.