Partizipation im Change-Prozess
Das Sounding Board aus zwei Perspektiven

In Change Prozessen arbeiten wir häufig mit der Methode Sounding Board. Es ist ein hilfreiches Rückkopplungsinstrument, das Stimmungen und Emotionen aufnimmt und hierarchieunabhängig wiedergibt.

 

Das Sounding Board ist ein iterativer Prozess. Bei jeder Durchführung gehen wir wie folgt vor:

1  Informationen sammeln: Wie es ist! Jeder Teilnehmer des Sounding Boards berichtet aus seiner Perspektive über den Change Prozess.

2  Hypothesen bilden: Weshalb ist es, wie es ist? Die Teilnehmer entwickeln Hypothesen über die Hintergründe und Ursachen dieser Wahrnehmungen und Emotionen.

3  Interventionen entwickeln: Was könnten die nächsten Schritte sein? Die Teilnehmer überlegen gemeinsam, wie das Problem im Change Prozess angegangen werden soll.

4  Interventionen umsetzen: Da das Sounding Board keine Entscheidungsbefugnisse besitzt werden die Vorschläge meist im Steuerungsgremium vorgetragen und dort entschieden.

 

Wie die Methode des Sounding Boards gelingt, welchen Nutzen sie bietet und was die Erfolgsfaktoren sind, erfahren Sie im Interview mit einem unserer langjährigen Kunden.

 

Um eine möglichst vielseitige Perspektive auf den Prozess zu erhalten, haben wir dem Geschäftsführer und einer Mitarbeiterin folgende Fragen zum Sounding Board gestellt:

10-15 Teilnehmer, die die von der Veränderung betroffenen Gruppen im Unternehmen repräsentieren. Auch Externe – z.B. Kunden, Partner oder Berater können einbezogen werden, um eine weitere Perspektive auf den Change Prozess zu erhalten und damit die Diskussion zu beleben.

Ungefiltertes, hierarchieübergreifendes Feedback während des Change Prozesses über die Akzeptanz, die Umsetzungsqualität der Veränderungsaktivitäten und die emotionalen Reaktionen der Betroffenen.

Das Sounding Board bietet den Teilnehmern vor allem zu Beginn des Change Prozesses die Gelegenheit, Dampf abzulassen, Ängste, Sorgen und Nöte loszuwerden. Die Teilnehmer erfahren, dass ihre Themen ihren Platz haben und Gehör finden. Die Möglichkeit, direkt Vorschläge in den Prozess einzubringen, fördert Partizipation und das Gefühl der Zugehörigkeit.

Kontinuierlich im Roll-out für ca. 3-4 Stunden, ein- bis zweimal pro Quartal.

Das Sounding Board findet im üblichen Workshop-Setting statt und wird durch einen Moderator vorbereitet und gesteuert.

Geschäftsführer

Mitarbeiterin

Welche spontanen Assoziationen haben Sie beim Thema Sounding Board?

Was finden Sie auch nach 2,5 Jahren Sounding Board noch spannend?

Was ist für Sie als Geschäftsführer bzw. Mitarbeiter der Nutzen des Sounding Boards?

Hat das Sounding Board Einfluss auf das Thema Zusammenarbeit/Unternehmenskultur?

Gibt es Reaktionen aus der mittleren Führungsebene zum Sounding Board? (nur der Geschäftsführer)

Was passiert mit den Informationen die Sie im Sounding Board erhalten?

Vollenden Sie den folgenden Satz: Ohne das Sounding Board …

Kontaktieren Sie uns gerne für ein unverbindliches Angebot.